Über uns

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Unsere Erfolgsgeschichte:

  • Beginn

    Die Geschichte beginnt mit dem Ehepaar Willibald und Friedl Weißgerber.

    Der Vater von Willibald führt in Wemding eine gut gehende Bäckerei. Von klein auf erlebt und lebt er in und für die Bäckerei. Auch sein Berufswunsch war ihm immer klar. Als Zweitgeborener jedoch, hat sein Bruder Sepp die Vorrechte auf die elterliche Bäckerei.

    Trotzdem möchte Willibald sich seinen Traum verwirklichen. Ab 1959, mit 14 Jahren, fährt er täglich mit dem Fahrrad von Wemding nach Donauwörth um eine Ausbildung im Cafe Hummel zu machen.

  • Heirat, Meisterbrief und Tochter Kerstin

    Als er 1967 Frida Dürrwanger heiratet, die selbst in einer großen Wirtschaft in Wechingen aufwächst, ist für die beiden klar, dass sie einen eigenen Betrieb gründen wollen. 1968 wird ihre Tochter Kerstin geboren und im selben Jahr erhält Willibald seinen Meisterbrief.

  • Sohn Willibald wird geboren

    1970 wird der Sohn Willibald Junior geboren.

  • Kauf der Fürstlichen Hofbäckerei

    1971 bietet sich eine Chance und die junge Familie erfüllt sich ihren Traum und kauft in Wallerstein die Fürstliche Hofbäckerei des Ehepaares Frankl.

    Als erstes wird der Stadel im Hinterhof abgerissen. Innerhalb von 5 Monaten entsteht dort ein komplett unterkellertes dreistöckiges Haus mit einer Backstube,  einer Wohnung für die kleine Familie und ein eigenes Stockwerk für die Schlafzimmer der Angestellten. Damals war es noch so üblich, dass alle Bäcker mit im Haus schlafen.

  • Die Zwillinge Bernd und Silke werden geboren

    Im Sommer 1975 werden die Zwillinge Bernd und Silke geboren.

  • Abriss Frankl-Haus und Neuaufbau

    Als nächstes wurde das Frankl-Haus abgerissen. 1977 entsteht dort ein moderner neuer Laden mit Tagescafe. Darüber wird eine größere Wohnung für die mittlerweile 6-köpfige Familie eingerichtet.

  • Sohn Willibald eröffnet Konditorei in Friedberg

    Sohn Willibald Junior absolviert nach seiner Schulzeit eine Lehre im Betrieb und wird Bäcker. Er entscheidet sich dann aber sehr schnell dafür, dass er hinaus in die Welt möchte und das Konditorenhandwerk erlernen. Er eröffnet 1996 seine eigene Konditorei in Friedberg. Das mittlerweile sehr bekannte Altstadt-Cafe Weißgerber entsteht.

    Die Planung, dass er die Bäckerei in Wallerstein übernehmen wird, ist somit über Bord geworfen.

  • Übernahme durch Tochter Kerstin

    Die erstgeborene Tochter Kerstin, gelernte Arzthelferin, fängt an, mit dem Gedanken zu spielen, mit in die Bäckerei einzusteigen. Eigentlich hatte sie in ihrem Leben andere Pläne. Sie wollte Hebamme werden, außerdem war Tochter Lena schon auf der Welt.

    Nach einem langen und gut überlegten Familienrat stand die Entscheidung fest.

    Kerstin wird die Bäckerei übernehmen. 1998 wird ihre zweite Tochter Anne geboren.

  • Kerstins Meisterbrief und neue Ideen

    Neben Geschäft und Kinder besucht Kerstin nun 5 Jahre lang die Schule. Nach bestandener Gesellenprüfung macht sie ihren kaufmännischen Fachwirt. Danach folgt der Bäckermeisterbrief. Nun war sie bereit für das Geschäftsleben.

    Sie merkt, dass sie das Arbeiten mit dem Teig und das Entwerfen von neuen Rezepten unheimlich ausfüllt und was für große Freude ihr der Umgang mit den Menschen macht. Sie hat viele neue Ideen, die sie in die Bäckerei einbringt, aber weiß auch, dass es wichtig ist, Dinge des Altbewährten zu behalten.

  • Einstieg Tochter Lena

    Diese Leidenschaft und Freude gibt sie nun an ihre Tochter Lena weiter, die sich  2014, nach ihrer Kinderpflegeausbildung auch dafür entschieden hat, mit in die Bäckerei einzusteigen und diese einmal weiter zu führen. Seit dem Sommer 2017 hat Lena auch ihren Bäckergesellenbrief.

    Seit 2020 besucht sie die Meisterschule.

    Somit geht neben der Bäckereigeschichte auch ein Stück Familiengeschichte weiter.